Casa Moehsnang

Die Casa Moehsnang

Das Haus

Die Casa Moehsnang liegt im Weiler Seghelina unterhalb von Berzona im Onsernonetal. Der Name stammt vom Künstler Egbert Moehsnang , der uns dieses Haus vererbt hat. Er hat das Haus in den 1950er Jahren mehr oder weniger als Ruine gekauft und es mit viel Eigenarbeit ausgebaut. Zeitweise lebte und arbeitete er in diesem Haus. Die Kirchenfenster oben in Berzona z.B. sind von ihm. Er war auch lose befreundet mit Max Frisch, der oben in der Nähe des kleinen Friedhofs ein Haus hatte.

Wir benutzen das Haus selber als Ferienhaus und vermieten es gerne auch an andere. Geputzt wird es 2x im Jahr gründlich – sonst ist die Devise, dass das Haus so sauber hinterlassen wird, wie du es angetroffen hast. Auf was du speziell zu achten hast, findest du im Informationsbrief.

Das Haus verfügt über zwei Stockwerke:

Parterre:

Gleich rechts neben dem Eingang befindet sich der Warmwasserboiler, eine kleine Waschmaschiene und Putzsachen. Angrenzend kommt eine kleine Küche. Sie ist sehr einfach; enthält einen älteren Elektroherd mit Backofen, einen kleinen Kühlschrank mit einem Eisfach. 

Ebenfalls im Eingangsbereich hat es eine Toilette mit einem Lavabo. Ueber zwei Steinstufen gelangt man in den grossen Wohnraum hinunter. An der Stirnseite ist ein offener Kamin und etwas Platz zum herum liegen. In der Mitte steht ein grosser Esstisch. Geschirr, Gläser und Schüsseln findest du einerseits in der Anrichte längs des Tisches und in dem grossen antiken Schrank.

Unter der relativ steilen Treppe, die in den oberen Stock führt, befindet sich der Oelofen, mit dem das Haus beheizt wird. Bei kalten Temperaturen empfiehlt es sich, am Anfang die Treppenklappe zu schliessen, so dass die Wärme unten bleibt. 

  1. Stock

Die Treppe führt in das grosse Zimmer oben, das bis in den Giebel hinauf reicht. Es verfügt über 3 Betten (2x 90×200, 1x 140×200), ein grosser Schrank mit Bettwäsche und einem kleineren Tisch.

Angrenzend ist ein kleineres Schlafzimmer mit einem Doppelbett. 

Von diesem Zimmer gelangt man in das kleine Badzimmer mit WC, Brünneli und Badewanne/rsp. Dusche (Die Badewanne steht auf einem Steinbogen über dem Dorfgässli und wir befürchten, dass dieser das Gewicht einer gefüllten Wanne nicht tragen kann – deshalb ist es ‚nur’ eine Dusche).

Vom Parterre aus geht eine Tür auf den Balkon – gross genug, um draussen zu essen. Eine schmale Steintreppe führt in den kleinen Vorgarten und zum Kellereingang.

Wir haben mit dem Nachbarn des angebauten Hausteil oberhalb die Abmachung, dass, wenn unser Haus leer steht, sie unsere Terrasse benützen können – andererseits, wenn sie nicht da sind, dürfen wir auf ihre Dachterrasse (Aufgang vis-à-vis der Haustüre). Da diese nicht kindersicher ist, ist der Aufgang oben mit einem Törchen abgesperrt – der Schlüssel dazu findest du in der Nische beim Esstisch.

Bach in der Nähe

Das Onsernonetal

Ist ein ziemlich wildes, naturbelassenes Tal. Es liegt etwas westlich vom bekannteren Maggiatal. Der Isornofluss fliesst tief unten im Tal – die Dörfer liegen alle oben entlang des Strasse an der sonnigen Nordseite des Tales. Das Postauto fährt von Locarno bis nach Spruga, dem hintersten Dorf im Tal.

Im hinteren Teil des Tales zweigt noch das Vergelettotal ab. Ein kleineres Postauto fährt ab Russo in dieses Tal.

Berzona ist ungefährt in der Mitte des Tales. Das Dorf liegt etwas oberhalb der Strasse, der Weiler Seghelina – wo unser Haus liegt – ist unterhalb. In Loco, dem Dorf vor Berzona hat es einen kleinen Laden und ein Restaurant. 

Es gibt viele Wanderungen und auch Klettersteige, die man im Onsernone unternehmen kann – hier kann das Internet bestimmt besser Auskunft geben, als ich. Aber trotzdem noch einige Tipps:

– Nicht verpassen solltest du die Bagni oberhalb Berzona. Der Bach, der bei Loco die kleine Mühle bedient, formt dort oben wunderschöne Badebecken in den Stein. Vom Haus aus ist es ungefähr eine halbe Stunde zu Fuss. Bei der Kirche im Dorf Berzona führt der Weg durch die Häuser links hinauf zu einer Kapelle danach geht es durch Kastanienwälder weiter. Schon bald hörst du den Fluss rechts von dir. Die Badebecken ziehen sich von der Brücke oben bis ziemlich weit nach unten. Das Wasser ist sehr klar und fast immer erfrischend kalt.

– Eingangs Loco führt ein Weg hinunter an den Isorno. Dort geht es über eine Brücke auf die andere Talseite. Ein Weg führt das ganze Tal entlang bis nach Intragna, wo du wieder das Postauto zurücknehmen kannst.

– Von Spruga, dem letzten Dorf im Tal, führt ein einfacher Spazierweg zu den Bagni di Craveggia. Die Ueberreste dieses alten Thermalbads, wurden vor ein paar Jahren wieder etwas hergestellt, so dass sie heute ohne Gefahr besichtigt werden können. Dem Isornofluss kann man hier auf Talhöhe begegnen.

Wir wünschen dir viel Freude beim Erkunden dieses wunderschönen Tals.